Tansania-Aktiv

Tansania – Kilimanjaro

Besteigung auf der Machame-Route bis zum Gipfel (5 895 m)

Die fünf Vegetationsstufen des Kilimanjaro entdecken!

Der höchste Berg Afrikas präsentiert sich als die Krone der imposanten Naturlandschaften Tansanias. Das sagenumwobene, an seiner Basis 60 km mächtige Massiv, ragt fast 6000 m aus der Ebene und ist seit 1989 UNESCO-Weltnaturerbe und der größte freistehende Berg der Erde. Ernest Hemingways bekannte Erzählung „Schnee am Kilimanjaro“, Filme, Volkslieder und Geschichten der Chagga und Massai haben den Berg weltweit berühmt gemacht und eine grenzenlose Faszination ausgelöst. Der Kilimanjaro ist einer der wenigen Berge dieser Größenordnung, der auch von Nicht-Bergsteigern erklommen werden kann. Nicht Kletterei, sondern eine gute Fitness und eine gesunde Portion Optimismus sind für den Erfolg entscheidend.

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Ihre Vorteile:

  • Außergewöhnlich hohe Erfolgsquote
  • Täglich warmes, frisch zubereitetes Essen am Berg
  • Ausgebildete Träger und Koch mit separatem Verpflegungszelt
  • Schönste Kilimanjaro-Route

1. Tag: Frankfurt – / Kilimanjaro
Nonstopflug mit Condor nach Kilimanjaro/Tansania.

2. Tag: Ankunft am frühen Morgen in Arusha
„Karibu“! Willkommen in Tansania. Zum Greifen nahe dominiert der mächtige Vulkan Kilimanjaro über dem winzigen Flughafen von Kilimanjaro. Nach den Einreiseformalitäten fahren Sie ca. eine Stunde entlang des Kilimanjaro nach Moshi und weiter zur Kilemakyaro Lodge. Auf über 1000 Metern liegt das ehemalige Farmerhaus idyllisch inmitten weiter Kaffeeplantagen auf einem Hügel mit atemberaubendem Blick zum Kilimanjaro. Ein erholsamer Tag inmitten herrlichster Natur erwartet Sie. Am Nachmittag erleben Sie während eines kleinen Ausflugs nach Moshi die Verarbeitung des berühmten Arabica-Kaffees und die Märkte des Ortes, welcher überwiegend vom Volksstamm der Chagga bewohnt wird. Moshi ist ein bedeutendes Zentrum der Landwirtschaft. Übernachtung in der Kilemakyaro Lodge.

3. Tag: Moshi – Regenwald – Machame Hut
Am Morgen verlassen Sie die Kilemakyaro Lodge mit Jeeps und fahren durch Bananen- und Kaffeeplantagen zum Ort Machame, wo Sie sich mit den einheimischen Trägern treffen, und der Aufstieg durch den dichten Regenwald mit über 2000 Pflanzen und Baumarten beginnt. Moose, meterhohe Farne und lang herunterhängende Bartflechten vermitteln das Bild eines Märchenwaldes. Ab 2500 m sehen Sie die ersten Exemplare des heimischen Riesenkreuzkrauts. Auf 3000 m Übernachtung am Machame Hut.

4. Tag: Machame Hut – Shira Hut
Durch einmalig schöne Steppenheidelandschaften mit bis über 5 Meter hohen Exemplaren der Erica arborea führt der Pfad mit prächtigen Ausblicken zu den Gipfeln des Kibu und Shira über einen Bergrücken steil bergauf zum Shira Hut. Riesige Lobelien und Senecien (die einzigen Blütenpflanzen in dieser Höhe) begleiten den Weg. Es ist faszinierend zu sehen, auf welche Weise die bis zu 3 Meter hohe Lobelie, die zu den Glockenblumengewächsen zählt, hier den klimatischen Bedingungen trotzt. Am Abend, wenn Sie auf 3840 m das Lager erreichen, bestehen gute Aussichten einen unvergesslichen Sonnenuntergang über dem Mt. Meru zu erleben.

5. Tag: Shira – Hochlandsteinwüste – Baranco Hut
Über eine alpine Wüstenlandschaft führt der Weg in ca. 3 Stunden zum 4590 m hohen Lara Tower. Die Flora tritt in dieser Höhe bis auf Flechten, kleinen Kreuzkrautpflanzen und eine Art afrikanisches Edelweiß (Arabis alpine) vollständig zurück. Mit nur 250 mm jährlich fällt hier der geringste Niederschlag Tansanias. Nach der Besteigung des Lara Towers Abstieg auf 3750 m zum Lagerplatz Baranco Hut, wo sich ein grandioser Blick auf den mächtigen vergletscherten Kiborand und den Breach Wall eröffnet.

6. Tag: Baranco Hut – Barafu Hut
Heute umgehen Sie den gewaltigen Kibo auf seiner Südseite (Southern Circuit) und bewegen sich zwischen 3800 m und 4100 m. Dann beginnt der Aufstieg über Lavafelder zum exponierten Lager Barafu Hut in ca. 4600 m. Der Ausblick über die Vulkanlandschaft zum Kibo Sattel und tief hinunter in die Savanne der riesigen Wildparks ist unvergesslich.

7. Tag: Gipfelaufstieg Uhuru Peak – Millenium Camp
Bereits gegen Mitternacht beginnt der Gipfelsturm über einen langen Geröllhang zum Stella Point. Erster Halt ist am Stella Point (5770 m), einer Einsattelung des riesigen Kraters. Hier erleben Sie hoch über den Wolken den faszinierenden Sonnenaufgang. Die letzten Meter führen über den Kraterrand zum 5895 m hohen Uhuru Peak, der sich über die noch immer mächtigen Gletscher als höchster Punkt des Afrikanischen Kontinents erhebt. Welche Blicke in den gigantischen Kraterkessel mit dem formschönen Reusch Krater und den gewaltigen Eismassen des Rebmann Gletschers! In wenigen Jahrzehnten wird der „Weiße Berg Afrikas“ seine Eismassen verloren haben. Im Osten der wilde, 5148 m hohe Mawenzi, 5000 m tiefer die riesige Savanne und im Westen zum Greifen nahe in 200 Kilometer Entfernung der gewaltige Ngorongoro Krater. Nach kurzer Erholung Abstieg über Barafu Hut und weiter zum Millenium Camp auf 3100 m. Ein unvergesslicher Tag liegt hinter Ihnen.

8. Tag: Millenium Camp – Moshi Kilemakyaro Lodge
Am frühen Morgen Abstieg durch die schönste Vegetationsstufe am Kilimanjaro zum Parkeingang auf 1700 m. Nach dem Austragen aus dem Nationalparkbuch bringen Sie die Jeeps zurück zur Kilemakyaro Lodge. Sie feiern mit den Trägern den Gipfelsieg und erhalten die Besteigungsurkunde. Nach erfrischender Dusche steht der restliche Tag zum Relaxen in der Kilemakyaro Lodge zur Verfügung. Übernachtung in der Kilemakyaro Lodge.

9. Tag: Kilimanjaro – Airport Frankfurt
Mit dem letzten Blick hinauf zum Kilimanjaro fahren Sie am Morgen zum Flughafen Kilimanjaro. Gemeinsamer Rückflug mit CONDOR nach Frankfurt.
Leistungen:

  • Flug mit CONDOR Frankfurt – Kilimanjaro Airport / zurück
  • Sämtliche im Programm genannten Transfers
  • 2x Übernachtung in der Kilemakyaro Lodge am Fuße des Kilimanjaro inkl. Vollpension
  • Ausflug nach Moshi
  • Übernachtung in guten, neuwertigen Salewa Zelten während des Aufstiegs
  • Bergführer, Träger/Köche, Küchenzelt
  • Vollpension inkl. Getränke
  • Parkeintritte, Bergrettungsgebühren
  • Ausführlicher Vorbereitungsnachmittag mit Ausrüstungsbesprechung in der Rhön